Kadyanda
Die Geschichte Kadyandas reicht mindestens bis ins 5. Jahrhundert v. Chr. zurück. In römischer Zeit wurde Kadyanda wegen des angenehmen Klimas gern von reichen Römern als Wohnsitz oder Sommerresidenz gewählt. Bereits im 4. Jahrhundert n. Chr. allerdings wurde die Stadt verlassen und nie wieder bewohnt.
In Kadyanda kann man die Überreste einer ausgedehnten Nekropole, der Agora und der Stoa, Bäder, das Stadion und einen völlig zerstörten Tempel besichtigen. Am östlichen Rand des Plateaus stößt man auf die Stadtmauern und das teilweise faszinierend gut erhaltene Theater.
Besonderheiten
Kadyanda ist über eine teilweise etwas abenteuerliche Straße den Berg hinauf zu erreichen. Ein gut befestigter Rundweg führt über das ganze Gelände. Kadyanda besticht durch das reizvolle Flair, das durch die Ruinen innerhalb des Pinienwaldes entsteht. Durch die Bewaldung ist eine Wanderung durch das Ausgrabungsgebiet wenig anstrengend, und die Stille gibt dem Ort einen besonderen Zauber. Verlässt man den Weg, muss man allerdings gut aufpassen, wohin man seine Schritte setzt. Ungesicherte Zisternen und tiefe Löcher im Boden durch versackte Gebäude sind nicht ganz ungefährlich.
Lage von Kadyanda
Kadyanda liegt etwa 18 km nordöstlich von Fethyie Richtung Üzümlü. Ein Mietwagen ist unerlässlich.
![]() |
Kadyanda Fotos

In der Nekropole von Kadyanda

Blick über die Ebene von Fethiye von Kadyanda aus

Das Stadion - rechts oben die Überreste des Tempels

Die Stadtmauer von Kadyanda

Das Theater - zwar stellenweise verschüttet und eingestürzt,
aber die Stufen sind an einigen Stellen noch so eben und exakt, dass man
sie mit geschlossenen Augen begehen könnte.


